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08.03.2010 - Zeitungsartikel Burghauser Anzeiger vom 01.03.2010 (30 km/h für Burgkirchener Straße)
Herr Stadtrat Stranzinger äußert in der Bauausschusssitzung am 02.03.2010 großes Unverständnis über die Forderung des Bund Naturschutz, für die Burgkirchener Straße ein Geschwindigkeitslimit von 30 km/h zu fordern. Die Forderung ist unrealistisch und keine Alternative zur Umgehungsstraße.
Herr Erster Bürgermeister führt aus, dass aufgrund einer Messung von ca. 1 Stunde das Verkehrsaufkommen und die damit verbundene Lärmbelastung nicht ermittelt werden kann. Vielmehr muss über einen längeren Zeitraum gemessen werden, um die Lärmbelastung ermitteln zu können. Unstrittig ist, dass entlang der Burgkirchener Straße ein hohes Verkehrsaufkommen und die damit verbundene hohe Lärmbelastung vorherrscht. Mittelfristig kann jedoch nur die Umgehungsstraße zur Entlastung der Verbindungsachse Burgkirchen – Burghausen beitragen. Auch die Forderung nach Flüsterasphalt macht bei der Burgkirchener Straße keinen Sinn. Flüsterasphalt wird nur bei Straßen aufgetragen, die ohne Unterbrechung befahren werden (Autobahnen, Bundesstraßen). Die Forderung nach Tempo 30 ist allein schon deshalb irreal, da dies zu einer erheblichen Zunahme der Abgaswerte führen würde. Der Verkehr kann auch nicht umgeleitet werden, da es im Stadtgebiet keine Alternative zu der bestehenden Verbindungsachse gibt.
Herr Stadtrat Englisch spricht sich dafür aus, dass entlang der Burgkirchener Straße wieder mehr Geschwindigkeitskontrollen (auch nachts) vorgenommen werden, da vor allem die Lkws zu schnell fahren.
Auch Herr Dritter Bürgermeister Bauer sieht die Forderung nach Tempo 30 als unrealistisch an. Ihn stört es, dass von Seiten des Bund Naturschutz versucht wird, den Bau der Umgehungsstraße mit allen Mitteln zu verhindern.







