6. Burghof » Panorama-Ansicht
[1] Öttinger-Torturm
Bis 1836 einziger Zugang von Norden über eine Zugbrücke durch das Ottinger-Tor in den Torzwinger; durch die "Grosse Bastei" links an
[2] Cura-Platz
Vormals Halsgraben und Zwinger mit der "Schutt", einem mächtigen Querriegel zwischen Oettinger-Torbau und Pesnitzer-Turm (nicht mehr vorhanden); diente als Kaserne und Getreidespeicher (1800/01 niedergelegt). Zwingermauer 1965/66 andeutungsweise rekonstruiert
[3] Rentmeisterei
(heute Fotomuseum) und
[4] Kanzler-Turm
vorbei rechts durch das
[5] Christophs-Tor
mit bayerischem Wappen in den 6. Hof; geradeaus über den
[6] Hofberg in die Stadt.
[7] Prechtl-Turm
Torturm zur Stadt; 1779-1806 Wohnung des Scharfrichters, der früher in Ach wohnte - allein von 1748 bis 1776 starben im Rentamt Burghausen 1100 Menschen durch Henkershand -1916 vorübergehende Bleibe des Dichters Rainer Maria Rilke
[8] Rentschreiberei
(Rentamt = Regierungs- und Finanzbehörde): Wohn- und Wehrturm schon vor 1661 in dieser Form
[9] Rossmühle
1780 abgebrochen; Haus 17. Jh. (ehem. "Rentbotenhaus"); im 19. Jh. grundlegend verändert
[10] Brunnenhaus
mit Uhrturm 16./17. Jh.
[11] Pferdeschwemme
17./18. Jh. - Über ausgemauerter Vertiefung später Bau von Salzachplätten
[12] Wohnungen der Handwerker und Rentboten
[13] Forstmeisterturm
14. Jh., Anbau von 1551; mit kurbayerischem Wappen von 1640
[14] Hofbau- oder Zimmerstadel
[15] Zimmermeisterturm
[16] Gerichtsschreiber-Turm
14. Jh. - Wohntrakt im Kern 16./17. Jh.
[17] Röhrenkehrer-Turm
Wohnung des kurfürstl. Hofkaminkehrermeisters Franz Carl Cura (1716-1769), der im Osterreichischen Erbfolgekrieg seine Heimatstadt tollkühn zweimal von den Feinden entsetzt hat.
[18] Benefiziatenturm (14. Jh.)
Bauliche Veränderungen 1557







